Rosenkönigin von Heroldsbach

Mutter der göttlichen Weisheit

Evangelium vom Tag

Samstag der 15. Woche im Jahreskreis

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 12, 14-21
In jener Zeit fassten die Pharisäer den Beschluss, Jesus umzubringen.
Als Jesus das erfuhr, ging er von dort weg. Viele folgten ihm, und er heilte alle Kranken.
Aber er verbot ihnen, in der Öffentlichkeit von ihm zu reden.
Auf diese Weise sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist:
Seht, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, mein Geliebter, an dem ich Gefallen gefunden habe. Ich werde meinen Geist auf ihn legen, und er wird den Völkern das Recht verkünden.
Er wird nicht zanken und nicht schreien, und man wird seine Stimme nicht auf den Straßen hören.
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen, bis er dem Recht zum Sieg verholfen hat.
Und auf seinen Namen werden die Völker ihre Hoffnung setzen.

  


Worte des Heiligen Vaters

Auch der Prophet Jesaja verkündet die Gerechtigkeit des Knechtes Gottes, der seine Sendung in der Welt in einem Stil ausführt, der dem weltlichen Geist zuwiderläuft: „Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Gasse erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus“ (42,2-3). Es ist die Haltung der Sanftmut – das ist es, was Jesus uns mit seiner Demut, seiner Sanftmut lehrt –, die Haltung der Einfachheit, des Respekts, der Mäßigung und der Verborgenheit, die auch heute noch von den Jüngern des Herrn gefordert wird. Wie viele – es ist traurig, das zu sagen! – wie viele Jünger des Herrn brüsten sich damit, Jünger des Herrn zu sein. Wer Rad schlägt wie ein Pfau, der ist kein guter Jünger. Der gute Jünger ist der demütige, der sanfte, der im Verborgenen Gutes tut. In der missionarischen Tätigkeit ist die christliche Gemeinschaft dazu aufgerufen, den anderen entgegenzugehen, immer anzubieten und sich nicht aufzudrängen, Zeugnis zu geben und das konkrete Leben der Menschen zu teilen. (Angelus, 12. Januar 2020)

 

E-Mail
Infos